Zusatzwünsche sind normal. Gefährlich werden sie erst, wenn sie nebenbei passieren: kurz besprochen, nicht dokumentiert, trotzdem erledigt. Genau dort verschwindet Gewinn.
1. Änderung sofort benennen
Sobald sich Umfang, Material, Zeit oder Zugang ändert, muss es als Nachtrag erkannt werden. Das gilt auch für kleine Punkte, denn viele kleine Änderungen werden schnell teuer.
Sag klar: Das ist außerhalb des vereinbarten Umfangs, wir prüfen Kosten und Zeitplan.
2. Kurz dokumentieren
Halte fest, was sich ändert, warum es sich ändert und wer es angefragt hat. Fotos, kurze Notizen und Datum reichen oft schon aus.
Wichtig ist, dass die Information nicht nur in einem Chat verschwindet. Sie muss beim Auftrag liegen.
3. Preis und Zeitplan bestätigen lassen
Ein Nachtrag braucht Zustimmung, bevor die Arbeit beginnt. Das schützt beide Seiten: Der Kunde weiß, was es kostet, und dein Team arbeitet nicht kostenlos.
Auch wenn es eilig ist, reicht oft eine kurze digitale Bestätigung mit Leistungsbeschreibung und Preis.
- Beschreibung der Änderung
- Zusatzkosten
- Auswirkung auf Termin
- Digitale Zustimmung
4. Nachtrag in Rechnung und Projektstatus übernehmen
Der beste Nachtrag bringt nichts, wenn er später nicht abgerechnet wird. Deshalb muss er direkt im System landen und im Abschluss sichtbar sein.
So vermeidest du Diskussionen am Ende und hältst deine Marge sauber.
Fazit
Nachträge sind kein Konflikt. Sie sind Projektsteuerung.





